Page 4 - Mein_Zorneding_Buergerjournal
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                        BÜRGERJOURNAL
Rathaus & Bürgerservice
    Rückblick Neujahrsempfang 2019
      Gut reingerutscht
Nach einer rechten Rutschpartie sah es am Samstag, 12.01.2019 – dem Tag des dies- jährigen Neujahrsempfangs – in Zorneding aus. Der Bürgermeister hatte wie jedes Jahr die Zornedinger Bürgerinnen und Bürger eingeladen, im Martinstadl gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen. Angesichts der enormen Schneemassen, die uns Anfang des Jahres fast rund um die Uhr beschäf- tigten und ganze Landstriche lahm legten, fürchtete der Rathaus-Chef und das Organi- sationsteam schon, womöglich alleine das Glas erheben zu müssen. Doch weit gefehlt – die ZornedingerInnen ließen sich weder von Eis noch Schnee aufhalten. Rund 300 bestens gelaunte Gäste fanden sich pünkt- lich im Martinstadl ein und wurden vom 1. Bürgermeister Piet Mayr und seiner Frau persönlich mit Handschlag begrüßt.
Bevor es zum gemütlichen Teil überging, richtete sich der Bürgermeister mit seiner traditionellen Neujahrsansprache an seine Gemeinde, die 2019 ganz dem Thema „Wandel“ gewidmet war. Nachdenkliche, ja fast schon philosophische Worte waren es, die Piet Mayr in diesem Jahr beschäftigten. „Nichts ist so beständig wie der Wandel“, zitierte der Rathaus-Chef Heraklit und zeigte, dass schon vor 2500 Jahren die Anforderungen stetigen Wandels die
Menschen beschäftigten. Und schickte gleich noch ein weiteres historisches Zitat des Schriftstellers Giuseppe Tomasi di Lam- pedusa hinterher, um zu bekräftigen, wo die Reise hingeht: „Wenn wir wollen, dass alles bleibt, wie es ist, dann ist es nötig, dass sich alles verändert.“ Zorneding sei kein gallisches Dorf und man müsse sich den Veränderungen in der modernen Gesellschaft stellen, um am Ende das was wir in und an unserem schönen Wohnort lieben, erhalten zu können. Weder Resignation noch mauern sei der richtige Weg, sondern eine aktive Mitgestaltung.
Mitgestaltung war dann auch das Stich- wort für die anschließenden Ehrungen. Eh- renamtliches und sportliches Engagement ist ein wichtiger Bestandteil in unserer Ge- meinschaft und dieses Mal war die Bühne richtig voll. Neben Martina Schott, die für ihr Wirken als langjährige Vorsitzende im Seniorenbeirat geehrt wurde, Hilde Tie- mann, die als „echte Institution“ im TSV Zorneding legendär ist, Fredi Heiß und Bar- bara Kulosa, die mit dem Partnerschafts- verein Per Noi immer wieder italienisches Flair nach Zorneding holen, waren dieses
Jahr zahlreiche Sportler vertreten: Tisch- tennis-As Nina Krüger vom TSV Zorneding, die Top-Schützen Markus und Maria Glaser sowie Patrizia Frantz von den erfolgreichen Ingoltschützen .... und dann sah der Bür- germeister „nur noch rot“. Aber im besten Sinne, denn die komplette 1. Mannschaft der TSV-Fußballer drängte sich in ihren roten Trikots auf der Bühne, um ihre Eh- rung für den Aufstieg entgegenzunehmen. Noch mal herzlichen Glückwunsch.
An dann wurde es endlich gemütlich. Die Stühle wurden kurzerhand weggeschoben und Platz gemacht für das Flying Buffet der Zornedinger foodartist um Matthias Ko- walsky – ein Leckerbissen für Auge und Ge- schmachssinn! Danke an das tolle Team. In launig-lockerer Atmosphäre prostete man sich zu und rutschte gut hinüber... ganz ohne oder gerade trotz Eis und Schnee.
Zu guter Letzt ein riesiges Dankeschön an alle Spender. Traditionell durfte die Blumendeko gegen eine freiwillige Spende mit nach Hause genommen werden. Ob es nun an den hübschen Blumenarrangements aus der Gärtnerei
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